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Bildanalyse System PicEd Cora: Metallographie

Bestimmung von Porosität: Die Auswertung größerer Bereiche

Wenn Lunker in der Größenordnung 10µm zuverlässig detektiert werden müssen, ist das Gesichtsfeld einer mikroskopischen Aufnahme in der Größenordung 1-2 mm.

Wenn die gesamte zu untersuchende Fläche eine Durchmesser in der Größenordung von cm hat, muss die Probe segmentiert abgescannt werden.

Eine vernünftige Lösung dieses Problems ist der Einsatz eines motorischen Kreuztisches, der über die PicEd Cora Software angesteuert wird.

Das Kreuztisch Modul erlaubt die Definition von rechteckigen oder kreisförmigen Scanbereichen.
Während des Abscannens wird jedes Segmentbild des Scanbereichs auf die Festplatte gespeichert.
Nach Beendigung des Scans stehen mehrere Möglichkeiten zur automatischen Auswertung zur Verfügung:

1. Die Auswertung der Bilder einzeln

Dies ist die schnellste Methode. Jedoch können Teilchen welche sich über mehrere Segmente erstrecken nicht richtig behandelt werden. (Sie werden entweder gar nicht gezählt, wenn man Randteilchen ausschliesst, oder sie werden mit falscher Fläche gezählt). Bei dieser Methode werden die Analysenergebnisse der einzelnen Bilder addiert und zu einem Gesamtergebnis zusammengerechnet.

2. Die Auswertung des zusammengesetzten Bildes

Diese Methode setzt voraus, dass der PC hinreichend Speicher hat. (Daumenregel: Benötigter Speicher = Anzahl der Bilder x Speichergröße für ein Bild im 24Bit Format). Bei dieser Methode werden die abgescannten Bilder zusammengesetzt. Es ist möglich Überlappbereiche zu definieren, damit die Software die Bilder exakt nebeneinander platzieren kann.

   

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